Bedrohung im Straßenverkehr


Laute Musik erhöht Unfallgefahr
Bedrohung im Straßenverkehr

Unsere wichtigsten Wahrnehmungssinne im Straßenverkehr sind das Sehen und Hören. Viele Verkehrsteilnehmer bringen jedoch sich und andere in Gefahr, indem sie zu laute Musik mittels Kopfhörer oder Ohrstöpsel hören. Davor warnt die Deutsche Gesellschaft für Unfallchirurgie (DGU).

Signale überhört

„Viele Radfahrer, Jogger und Fußgänger tragen heutzutage die Stöpsel von iPods und ihren Smartphones im Ohr, weil sie auch unterwegs auf Musik, Telefonate oder Hörspiele nicht verzichten wollen“, berichtet Reinhard Hoffmann von der Berufsgenossenschaftlichen Unfallklinik in Frankfurt am Main. „Leider müssen wir in den Unfallkliniken immer wieder Verletzte und Schwerverletzte versorgen, die wichtige Signale überhört haben und dann verunglückt sind.“

Wichtige Warnsignale

Wichtige Warnsignale im Straßenverkehr sind Hupen, Klingeln und Fahrzeuggeräusche, beispielsweise eines heranfahrendes Zuges an einem Bahnübergang oder Motorengeräusche von Autos und Motorrädern. „Hört ein Verkehrsteilnehmer diese akustischen Signale nicht, kann das zu unvorhersehbaren Handlungen wie beispielsweise dem plötzlichen Queren einer Straße führen und somit schnell zu einer gefahrenvollen Situation werden“, warnt Hoffmann.

Wahrnehmung nicht beeinträchtigen

Laut Paragraph 23 der Straßenverkehrsordnung ist jeder Fahrzeugführer dazu verpflichtet, seine Sicht und sein Gehör nicht zu beeinträchtigen. Kopfhörer auf dem Fahrrad sind verboten. Das Tragen von Ohrstöpseln ist in einem Ohr erlaubt, solang die Wahrnehmung nicht eingeschränkt ist. Für Fußgänger und Jogger gibt es keine gesetzlichen Regelungen. Die Unfallchirurgen der DGU raten allen Verkehrsteilnehmern auf das Tragen von Ohrstöpsel und Kopfhörern generell zu verzichten.

Wir sind zertifiziert

News

Tennis und Joggen bei Hüftarthrose
Tennis und Joggen bei Hüftarthrose

Nicht pauschal verbieten!

Viele Menschen mit Arthrose meiden Laufen, Tennis oder Skifahren aus Angst vor weiterem Gelenkverschleiß. Neue Studiendaten machen jedoch Hoffnung: Bestimmte belastende Sportarten scheinen das Risiko für einen Gelenkersatz nicht zwangsläufig zu erhöhen.   mehr

So kommen Beinvenen in Schwung
So kommen Beinvenen in Schwung

Für alle, die viel stehen müssen

Wer beruflich viel stehen muss, mutet seinen Beinvenen einiges zu. Mit den richtigen Schuhen und Strümpfen, kalten Duschen und einfachen Übungen lässt sich die Venengesundheit fördern.   mehr

Nur ein Medikament oder schon Doping?
Blick auf die Beine des Teilnehmerfeldes bei einem Stadtlauf.

Strenge Regeln selbst im Freizeitsport

Wettkämpfe sind nicht nur dem Spitzensport vorbehalten. Auch viele Freizeitsportler*innen messen sich gerne, etwa beim Marathon oder bei Radveranstaltungen. Aber Vorsicht: Auch für sie gelten Anti-Doping-Bestimmungen. Und die sind oft strenger, als vermutet.   mehr

Schützt Lithium vor Demenz?
Schützt Lithium vor Demenz?

Behauptung im Netz

Lithium ist ein starkes Medikament gegen schwere psychische Erkrankungen. Im Netz kursiert aber auch die Behauptung, dass Lithium in geringen Dosen Demenz vorbeugen kann. Was ist dran?   mehr

Faktencheck Krebsdiäten
Faktencheck Krebsdiäten

Nützlich oder schädlich?

Viele Menschen mit Krebs hoffen, den Tumor durch eine spezielle Ernährung beeinflussen zu können. Doch eine neue Leitlinie macht deutlich: Für Krebsdiäten gibt es keinen belegten Nutzen. Und wenn sie zu einer Mangelernährung führen, können sie sogar gefährlich werden.   mehr

Alle Neuigkeiten anzeigen

Ratgeber Thema im August

Was tun bei Hämorrhoiden?

Was tun bei Hämorrhoiden?

Probleme mit der Kehrseite

Hämorrhoiden sind weit verbreitet – und trotzdem spricht kaum jemand darüber. Dabei hat fast jeder E ... Zum Ratgeber
Apotheke zur Goldenen Kugel
Inhaberin Huda Massoud
Telefon 030/6 85 22 22
Fax 030/6 85 28 53
E-Mail kontakt@apotheke-zur-goldenen-kugel-berlin.de